Bereits bevor auch nur wirkliche Fakten fest standen und die Spekulationswelle am Rollen war, spaltete die neu erwartete D800 das Nikonlager. Nach dem Erscheinen der D800 wird es vermutlich nicht besser werden. Paddy hat dazu einen ausführlichen Artikel.
Nikon galt bisher eher als konservativ in Sachen Auflösung und Pixeldichte. Das es nicht langfristig so weitergehen konnte, war bereits mit dem Erscheinen der D7000 ersichtlich. Hauptargument der konservativen Fraktion ist, das die vorhandenen Objektive nicht das Auflösungsvermögen eines 36,3 Megapixelsensors bedienen können.
Aus meiner persönlichen Sicht ist dies aber kein ausreichendes Argument. Zum einen wird sich erst noch herausstellen müssen, inwiefern das Zusammenspiel zwischen Objektiven und Kamera harmoniert. Bisher gibt es dazu keine öffentlichen Daten (die hat im Augenblick Nikon und vielleicht ein paar Zulieferer). Megapixelwahn hin oder her — es wird mehr dahinter stecken, als bloßes Marketing.
Mittlerweile gibt es auch deutlich mehr Bildmaterial zur D800 und des neuen Batteriegriffs MB-D12.

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