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Nikon D4

Nikon D4, Df, D610, D800 – und ewig lockt das FX-Format

Der Nachteile bin ich mir ebenso bewusst, wie der Vorteile des Vollformats (diesen Begriff finde ich als Beschreibung für die 35mm Kleinbild DSLR nach wie vor albern). Das ein größerer Sensor überhaupt Nachteile hat, ist vielen – vor allem Einsteigern – gar nicht bewusst. Spätestens ab dieser Sensorgröße ist man beispielsweise in der Landschaftsfotografie ernsthaft gezwungen, sich mit Dingen wie der hyperfokalen Distanz auseinander zu setzen. Auf der anderen Seite ist man gerade als Umsteiger von „kleineren Formaten“ völlig aus den Socken, was bei Blende 2.8 und 85mm an Freistellungspotential hinterher rausfällt. Und dieses Spiel geht beim Rauschverhalten und selbst auf den ersten Blick eher banal anmutende Dinge wie dem Sucher weiter.

Am vergangenen Samstag hatte ich erstmals die Chance, das komplette FX-Sortiment einschließlich einiger Objektive aus dem Hause Nikon in die Hand zu nehmen und mich ein paar Stunden damit zu beschäftigen. Das Grinsen bekomme ich immer noch nicht aus dem Gesicht, angesichts der Ergebnisse, die mir insbesondere aus der Nikon D4 in den Schoß gefallen sind. Auch wenn darin der gleiche Sensor wie in der Df steckt, so hat es mir doch insbesondere das Handling der D4 sehr angetan: wunderbar intuitiv zu bedienen – auch gerade wegen dem großen Gehäuse.

Auf Platz 2 meiner internen Liste landet die D800. Ich habe eine geschlagene halbe Stunde benötigt, bevor ich mit dem AF-S 85mm 1:1.4G eine Setup gefunden habe, was mir auch bei Blende f/2 (die 1.4 habe ich erst gar nicht ausprobiert) Bilder mit einem von mir gewünschten Schärfeverlauf ermöglicht hat. Als dieser Punkt erreicht war, fühlte ich mich aber wie zuhause  :-)

Der Df und D610 konnte ich Bilder entlocken, aber beide Gehäuse liegen mir irgendwie nicht in ihrer Handhabung. Die Griffigkeit beider Kameras passt einfach nicht zu meinem gewohnten Kameragriff. Aber gut möglich, dass es sich mit dem zusätzlichen Batteriegriff anders verhält; so geht es mir mit meiner eigenen D7000. Da ist der Batteriegriff Dauergast an der Kamera.

Das Resultat der Aktion ist nun, das ich ziemlich angefixt bin. Das Projekt Kompakte ist auf Eis gelegt und ich bin mir ziemlich sicher: die D800 und meiner einer werden sich gut verstehen.

Fotos unter CC0 Lizenz

Potpourri 47. KW: Gratisography, Weihnachtsverlosung u.v.m.

Fremdcontent mit Links und Spaß der fast vergangenen 47. Kalenderwoche: Dieses Mal mit hochwertigen und wirklich kostenlosen Fotos, neuen Stativen von Monfrotto, einer Ankündigung von APS-C Sensoren aus dem Hause Samsung, der anstehenden Weihnachtsverlosung von NOPUBLICA, dem Firmware Update für Nikon Kameras mit EN-EL14a Akku und wie Chris McLennan ohne Gefahr für das eigenen Leib und Leben imposante Fotos eines Löwenrudels schießt.

 

Gratisography

Ryan McGuire hatte die Schnauze irgendwie voll von fragwürdig lizenzierten Stockphotos und hat ein eigenes Projekt auf die Beine gestellt. Gratisography (Amerikaner stehen irgendwie auf deutsche Wörter – am Besten auch noch mit Umlaut) bietet ein wachsendes Archiv von McGuires eigenes Fotos. Hochauflösend und für lau unter CC0-Lizenz, also quasi gemeinfrei unter Public Domain. In Deutschland hat die Sache einen Haken, denn hierzulande gilt die Gemeinfreiheit wirklich erst Jahrzehnte nach dem Tod des Urhebers. Aber die Creative Commons sieht für diesen Fall einen sehr einfachen Ausweg für die CC0 (CC-Zero) vor: sie wirkt wie eine reguläre CC-Lizenz ohne die Zusatzbedingungen (BY, SA, ND, NC).

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Nikon Retro DSLR - Df

Nikon Df

Man, bzw. Nikon, nimmt ein Gehäuse im gerade so hippen Retro-Style (welches dazu noch an die Nikon F2 SLR erinnert), schraubt den Sensor aus der D4 hinein, klöppelt das Autofokusmodul der D610 dazu, lässt die Video-Funktion einfach weg, und – et voila: fertig ist die Nikon Df .

Die Japaner unterschreiben das Ganze dann noch mit „Purer Fotografie“. Mal davon abgesehen: Der Sensor der D4 (ganz besonders im Low-Light-Bereich) ist eine Wucht, die Anordnung der Fokuspunkte aus dem entliehenen D600/D610 Autofokusmodul sind es hingegen eher weniger. Dafür fallen die Gehäuseabmessungen sehr kompakt aus und mit 765 Gramm plus Objektiv ist die Df trotz Abdichtung und partieller Magnesiumlegierung ein ziemliches Leichtgewicht.

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Neue Objektive von Nikon und Sigma

Potpourri 43. KW: Nikon 58 f1.4, Sigma A 24-105 f4 u.v.m.

Fremdcontent mit Links und Spaß der fast vergangenen 43. Kalenderwoche: Dieses Mal mit einer Hommage Nikons an das legendäre Noct-Nikkor 58mm f/1.2, Sigma haut ein Standardzoom in der Art-Serie mit 24-105 mm Brennweite und durchgängiger Offenblende raus, Adobe sagt wie ihre Applikationen mit OS X 10.9 Mavericks so klarkommen, DxO updated ViewPoint auf 2.1 und haut auch gleich noch Optics Pro 9 raus, last but not least ruft Nikon Deutschland verstärktes Marketing für Vollformat ergo FX-DSLR aus.

AF-S Nikkor 58 mm 1:1.4G

Lichtstarke Festbrennweite mit 58 mm von Nikon

Das Noct-NIKKOR  58 mm f/1.2 wurde von Nikon insgesamt 20 Jahre lang in einer AI und AI-s Version gefertigt. Gut erhaltene Exemplare erzielen heute den fünffachen Wert ihres ursprünglichen Verkaufspreises – soviel dazu, warum Nikon so einen Wirbel um dieses Glas macht. In den nächsten Tagen fällt bei Nikon ein neues Objektiv hinten raus, das quasi als Hommage an den Klassiker gemeint ist: das AF-S Nikkor 58 mm 1:1.4G.

Im Gegensatz zum Urahnen, bringt die neue Festbrennweite eine geringfügig kleinere Offenblende von f/1.4 mit. Dafür gibt es zwei aspährischen Linsen und einen Ultraschall-Autofokusantrieb. Wie alle Objektive für das F-Bajonett ist auch das neue 58mm ein AF-S G und kommt im Plastikgehäuse. Dafür bringt es aber auch nur etwas mehr als die Hälfte seines Vorbilds auf die Waage.

Nikon verspricht bereits bei Offenblende eine sehr hohe Abbildungsleistung und Schärfe sowie ein schönes Bokeh. Da hätten wir wieder eine Parallele zum Noct-Nikkor.

Das AF-S Nikkor 58 mm 1:1.4G ist ab Ende Oktober (also innerhalb der nächsten vier Tage) im Handel zu haben. Der Preis ist mit UVP 1.719 Euro recht saftig.

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Mittelklasse DSLR von Nikon - die D5300

Nikon D5300

Hoppla, eine neue Nikon Spiegelreflexkamera mit einer 5 vorne dran. Geworden ist es dann eine D5300. Und das obwohl die D5200 gerade einmal ein knappes Jährchen auf dem Buckel hat. Produktzyklen bei den Einsteiger- bzw. Mittelklasse-Kameras drastisch zu kürzen, scheint bei Nikon gerade hip zu werden.

Mittelklasse DSLR mit WLAN und GPS

Ergo fällt voraussichtlich Mitte November eine weitere – wie man Nikon so schön formuliert – eine „digitale Spiegelreflexkamera der oberen Einstiegsklasse“ hinten raus. Und diesmal mit echtem GPS und Wi-Fi direkt aus Kamera, so ganz ohne Zusatzhardware zum dranklöppeln. Außerdem bekommt die D5300 auch einen neuen Sensor mit etwas über 24 Megapixel spendiert. Ähnlich wie bereits schon bei den Vorgängern, wird dieser vermutlich wieder aus dem größeren Schwestermodell D7100 entsprungen sein. Denn auch der DX-Sensor der Nikon D5300 kommt ohne Tiefpassfilter daher.

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Neue FX DSLR von Nikon

Nikon D610

Da haben wir sie, die Nikon D610. Gerechtfertigt wäre eigentlich eher die Modellbezeichnung D600* (* jetzt ohne Auslöser-Abrieb und Ölflecken auf  dem Sensor). Das Sternchen ließe sich aber – zugegebenermaßen – echt schwierig verkaufen.

Kommen wir erst einmal zu den Dingen, die nicht passiert sind: Kein neuer Sensor, kein neues Autofokus-System, keine kürzere Verschlusszeit (bleibt 1/4000 Sekunde) aber auch kein dämlicher neuer Akku (Nikon scheint selbst mit dem EN-EL15 ganz zufrieden zu sein) und der Batteriegriff MB-D14 der D600 passt auch wieder unten dran.

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