DxO Optics Pro 8 und Capture One Pro 7

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Heute muss so etwas wie Tag der RAW Entwickler sein: Gleich zwei Major Releases unterschiedlicher Hersteller wurden heute angekündigt — und keiner davon ist Adobe.

Mit DxO Optics Pro 8 und Capture One Pro 7 von Phase One buhlen zwei Hersteller mit Updates ihrer RAW-Entwickler ums Pro-Segment. Und dabei werden auch einige neue Features versprochen.

DxO Optics Pro 8

Erst einmal zu den Fakten: DxO Optics Pro 8 ist ab dem 29. Oktober für Mac OS X und Windows verfügbar. Bis einschließlich 15. November gilt als Schmankerl der Einführungspreis von (UVP) 99 Euro für die Standard Edition, bzw. 199 Euro für die Elite Edition.

An neuen Features winkt ein komplett überarbeitetes Lens Softness-Werkzeug, welches anhand einer kombinierten Objektiv- und Bildanalyse optische Korrekturen und ein Schärfen vornimmt. Des weiteren wirbt DxO mit einer neuen Funktion, die automatisch defekte und Hot-Pixel erkennt und korrigiert. Dies soll insbesondere bei Langzeitbelichtungen von über 2 Sekunden zum Tragen kommen. Ebenfalls neu ist eine selektive Tonwertkorrektur und das Werkzeug Smart Lighting, über das Belichtung und Kontrast kombiniert geregelt werden können.

Außerdem neu ist, dass Optics Pro nun über eine Echtzeit-Vorschau im Bild-Browser verfügt. Auf den entsprechenden Geräten wird unter Mac OS X zudem die Darstellung in Retina-Auflösung unterstützt.

Capture One Pro 7

Auch hier erst einmal ein paar Eckdaten: Capture One Pro 7 ist ab sofort zum Preis von (UVP) 286,25 Euro für Mac OS X und Windows erhältlich. Das Update von Capture One Pro Version 3, 4, 5 oder 6 schlägt im Online-Shop von Phase One mit 86,25 Euro zu Buche (Dänemark hat einen Mehrwertsteuersatz von 25%, daher die etwas merkwürdigen Summen).

An Funktionen bringt die Version 7 eine neue Processing Engine für RAW-Bilddaten mit, die eine gesteigerte Bildqualität und feinere Detailauflösung verspricht. Damit einher geht ein verbesserter Dynamikumfang, der für eine sehr hohe Detailtreue in Tiefen und Lichtern sorgt. Optimiert wurde außerdem die Rauschreduzierung, HDR-Funktion und Klarheit. Neu ist die Verwaltungsfunktionen für Bild-Daten, die dem Ton nach zumindest ein wenig an Lightroom erinnert. Denn auch Capture One Pro bietet mit der neuen Version Kataloge an, die sich auch mit anderen Benutzern tauschen lassen. Neu ist auch das Tethering im Live View für «ausgewählte DSLR-Modelle» — allerdings habe ich noch nirgends herausfinden können, welche das sind (für Hinweise bin ich dankbar).

An Board sind eine ganze Reihe Standardobjektivprofile für Mittelformat-, DSLR- und ILC-Objektive, über die eine automatische Objektivkorrektur durchgeführt werden kann. Neu ist die Möglichkeit, individuelle ICC-Einstellungen für jede Kamera zu hinterlegen.

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