Praxis

Let’s Bounce – E-Book

Martin und Marc hauen in regelmäßigen Abständen immer 10 Seiten ihres neuen E-Books „Let’s Bounce“ raus. Die ersten 40 Seiten fand ich derart überzeugend, dass ich vorgestern mit Vergnügen 5 Euro für die restlichen 60 Seiten investiert habe.

Bounce und Swatter

letsbounce © krolop-gerst.com Kurz zusammengefasst: Es geht um die beste und günstigste Lichtquelle von allen: Die Sonne und wie man sie sich unter zur Hilfenahme von Reflektoren und ggf. Diffusoren zu nutze machen kann. Zum Einsatz kommt entsprechendes Material von California Sunbounce. Anhand zahlreicher Bildbeispiele und Erklärungen wird das Setup, angefangen bei nur einem Reflektor bis hin zu zwei Reflektoren und Diffuseren, näher erläutert. Zur Sprache kommen auch die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Bespannungen.

Sehr schön dabei ist, dass die Beiden sich auf die Fahnen geschrieben haben, auf eine Materialschlacht zu verzichten und halbwegs bezahlbares Equipment nutzen (zugegeben: das ist alles relativ zu sehen, aber im Verhältnis zu mobiler Blitztechnik kann man es so betrachten).

Fazit

Die Sonne ist Dein Freund – so hätte man es auch nennen können. Es ist beeindruckend zu sehen, welche Resultate durch den geschickten Einsatz von Hilfsmitteln erzielt werden. Selbst unter Lichtverhältnissen, bei denen man normaler an alles Andere denken würde, nur nicht ans Fotografieren. Auch im ersten Moment eher banal anmutende Dinge (Schattenkanten im RAW-Konverter killen) kommen zur Sprache. Und unter anderem solche Details ergeben den Unterschied zwischen gut und perfekt. 5 Euro, die mir viel Inspiration schenken.

Erwerbsmöglichkeiten: Entweder jede Woche neue zehn Seiten für kein Geld in Vorfreude abwarten oder hier für kleines Geld käuflich, in vollem Umfang erwerben.

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Rezension: Digital fotografieren mit Pavel Kaplun

Pavel Kaplun war mir bisher, ehrlicherweise erwähnt, leider unbekannt. Obwohl er ebenfalls in Hannover heimisch ist. Aber die Region hat immerhin 1132130 (Quelle: Wikipedia) Einwohner. Zum Thema: Aus dem Hause Galileo Press kommt ein sehr umfassendes Video Training, in der Pavel Kaplun von der Picke aus, jede Menge Grundrüstzeug für den ambitionierten Einsteiger liefert. Ich habe mir die DVD von vorne bis hinten angeschaut und versuche mich an einer Rezension.

Bonn aus (fast) jedem Blickwinkel

Kaplun ist in Begleitung von Videokameras in Bonn und Umgebung unterwegs und zeigt an diversen Örtlichkeiten, meist anhand seiner eigenen 5D Mark II, die optimalen Einstellungen, um entsprechende Motive — ich nenne es jetzt einfach einmal so — „möglichst ohne Frust“ richtig einzufangen. Dabei geht er ebenso auf Bildgestaltung, wie auch andere wichtige Faktoren, so zum Beispiel Umgebungslicht, recht ausführlich ein.

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Grundsatzfrage: Über- oder Unterbelichten?

Eine der Fragen, die unter Fotografen die Gemüter spaltet: Bei zu hohem Kontrastumfang lieber Über- oder Unterbelichten? Freundschaften werden an dieser Frage wohl nicht zerbrochen sein, aber für reichlich Diskussionen sorgt sie nach wie vor.

Die Fraktion der Überbelichtungsahänger argumentiert wie folgt: „Durch RAW-Entwicklung lässt sich eine moderate Überbelichtung problemlos korrigieren und zudem tritt Luminanzrauschen eher in dunklen, als in hellen Bereichen auf.“

Hingegen argumentieren die Anhänger der Unterbelichtung: „Durch eine Unterbelichtung lassen sich bildwichtige Elemente in ihren Feinstrukturen (z.b. Wolken) besser erhalten, da man ausgefressene Lichter so vermeiden kann. Durch RAW Entwicklung lassen sich zu dunkle Bildelemente problemlos aufhellen und Luminanzrauschen korrigieren.“

So, was denn nun? Wie handhabt Ihr das?

Titelfoto von benoitmars unter CC2.0AnD.

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Über den Reiz eines Photo Night Walk

Gemeinsam schöner fotografieren

Es hat etwas ganz besonderes, bepackt mit Fotorucksack und mit einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter, abends durch die Stadt zu ziehen. Gerade der soziale Aspekt eines Photo Walks ist dabei sehr motivierend. Man erregt in einer kleinen Runde, bewaffnet mit Stativ und dem restlichen Gerödel, sicherlich etwas mehr Aufmerksamkeit, als wenn man allein durch die Gegend umherzieht. Allerdings steigt vermutlich die Hemmschwelle proportional zur Größe der Fotogruppe, und man bleibt meistens vor allzu merkwürdigen Fragen verschont. Eigentlich verhält es sich häufig sogar gegenteilig und man findet schnell ein ein paar freundliche Menschen, die einem gelegentlich hilfreiche Dienste leisten — ganz auf freiwilliger Basis und aus eigenem Gutdünken heraus.

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Bokeh Panoramen (Brenizer)

Hallo liebe Leser, mein Name ist Borys Las-Opolski, ich bin hauptberuflich Senior Artist 3D im Bereich Online-Gaming und seit Ende 2010 begeisterter Hobbyfotograf aus Hamburg und schreibe hier einen Gastartikel.

Mein Spezialgebiet im Bereich Fotografie sind die sogenannten Bokeh Panoramen, auch genannt “Bokehrama” oder “Brenizer” (nach dem Fotografen “Ryan Brenizer” benannt, der diese Technik in der Hochzeitsfotografie bekannt gemacht hat).

Ich möchte versuchen in diesem Artikel den Zweck und die Wirkung eines solchen Panoramas zu erörtern. Anschließend möchte ich Euch auch eine Anleitung, sowie Tipps & Tricks zu dieser Methode nahebringen.
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Rezension: Die Fotoschule in Bildern. Landschaftsfotografie

Über Hans-Peter Schaub muss man eigentlich nicht viele Worte verlieren: Der Mann ist anerkannt einfach einer der bekanntesten und erfolgreichsten Naturfotografen hierzulande und das auch nicht zu Unrecht. Ich hatte das Vergnügen, Schaubs aktuelles Buch „Die Fotoschule in Bildern. Landschaftsfotografie“ direkt ab dem Erscheinungstag in den Händen zu halten und habe die letzten Wochen damit verbracht, es mehrfach von vorne bis hinten auseinander zu nehmen (also sprichwörtlich).

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Was ist eigentlich eine Graukarte

Und wozu brauche ich überhaupt eine?

Eines der am meisten unterschätzten Helferlein in meiner Tasche ist dieses Ding: Original Digital Grey Kard DGK-2.

Unterschätzt in dem Sinn, das viele Leute entweder 1. noch nie etwas von einer Graukarte gehört haben, 2. meinen, sie bräuchten keine, oder 3. den Deckel einer Dose Chips dafür missbrauchen.

Dabei lässt sich eine „vernünftige“ Graukarte mit einem Grauwert von 18% gleich für zwei Zwecke wunderbar verwenden.

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