Video: 32Bit HDR mit Lightroom 4 und Photoshop CS6

32Bit HDR mit Lightroom 4 und Photoshop CS6


Erst vor wenigen Tagen habe ich erstmals mit einem der angenehmsten neuen Funktionen von Lightroom 4 Bekanntschaft gemacht: Die Unterstützung von 32Bit Daten. Von allein verarbeitet Lightroom diese leider nicht — es benötigt also den Eingriff von außen. In diesem Fall musste Photoshop herhalten, das bisher nicht so wirklich berühmt war für die Qualität der HDR-Funktion. Seit CS5 ist diese aber 1. deutlich besser geworden und 2. brauchen wir für in diesem Fall auch „nur den 32 Bit Merge“.

Lightroom kommt nun also zumindest grundsätzlich mit mehr Bit pro Kanal und erlaubt mit dieser Unterstützung das volle Setup, welches auch schon die herkömmliche RAW-Entwicklung mit 12- bzw. 14-Bit Bildern ermöglicht.

Die Vorteile liegen da ziemlich deutlich auf der Hand: Bei der Tonwert-Komprimierung, welches z.B. durch HDRI bei 16 Bit Daten stattfindet, gehen viele Informationen aus den Tonwerten wieder verloren. Bei 32 Bit sind die im vollen Spektrum vorhanden. Mit den Reglern in den Grundeinstellungen aus Lightroom — also Lichter, Tiefen, Weiß und Schwarz lässt sich dank dieser umfangreichen Tonwerte deutlich differenzierter arbeiten. Das Gleiche gilt auch für die Anfälligkeit gegenüber Luminanzrauschen.

Ein Nachteil ist allerdings der Umfang der Daten, die durch diese Verarbeitung entstehen. Mein gewähltes Bildbeispiel belegt unkomprimiert geschmeidige 204 MB.

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