Online Service für Galerien

PicDrop – Online-Bilderverwaltung in gut

Ohne groß darüber nachzudenken fallen einem 10 Wege ein, an Kunden/Models eine Bilderauswahl zu verschicken. Neben den umständlichen Wegen via DVD/CD gibt es komfortablere Wege, wie z.B. das von mir immer noch sehr geschätzte Dropbox mit der Möglichkeit, Ordner gezielt freizugeben.

Das Sharing über Dropbox/Google Drive und co. ist schon deutlich weniger aufwendig, hat aber ebenso seine Nachteile, wie z.B. eingängige Auswahl und Bewertung von Fotos für die/den Empfänger/in.

Made in Berlin: PicDrop

PicDrop Logo

Leider weiß ich gar nicht mehr, wo ich den Link ausgegraben habe, aber nach zwei Shootings und den damit absolvierten Test, spreche ich hiermit mal meine uneingeschränkte Empfehlung für PicDrop aus.

PicDrop Interface

Übersicht über das PicDrop Interface, Quelle: picdrop.de

Das sympathische Berliner Startup bestehend aus Tobias Friese und Andreas Chudowski hat da einen überzeugenden Online-Service mit einem breiten Feature-Set auf die Beine gestellt.

Beginnend damit, dass PicDrop mit einer großen Auswahl an Bildformaten einschließlich RAW-Daten umgehen kann gibt es eine Erweiterung für Lightroom, um direkt Bilder via FTP in eine Galerie zu transferieren. Über den gleichen Weg lassen sich verarbeitete Bilder in eine neue oder eine Untergalerie übertragen.

Als Administrator (oder eben Fotograf) lassen für die Galerien diverse Einstellungen festlegen. Das beginnt bei einem Passwortschutz, geht über die Option Downloads zu unterbinden, bis hin Kommentare und Bildauswahlen zuzulassen.

Einstellungen Galerie auf picdrop.de

PicDrop Galerie-Einstellungen

Letzteres ist aus meiner Sicht das Killerargument; gerade in Verbindung mit Lightroom als Bildverwaltung. Denn von Kunden bzw. Models erstellte Auswahlen lassen sich über einen einfachen wie genialen Trick via copy&paste auf eine Auswahl in Lightroom übertragen um z.B. eine Sammlung zu erstellen.

Die Galerien sind sehr ansehnlich und auf das Wesentliche beschränkt. Sehr schön dabei ist das endgeräte-unabhängige Design. Nützlich ist die als „Ereignis“ bezeichnete Benachrichtigungsfunktion, mit der sich Besuche und Aktionen (Downloads, Bilderauswahlen, etc.) ohne Umwege einsehen lassen.

Aktuell befindet sich PicDrop noch in einer Beta-Phase und ist komplett kostenlos. Mit dem offiziellen Launch startet dann auch ein (imho) sehr faires Pricing-Modell.

Janina Sain

Sun-Bouncer Zebra Gold/Silber bei Wintersonne

Sun Bouncer Reflektor

Eigentlich habe ich den „kleinen“ 90 x 125cm Sunbounce damals aus einer Bauchentscheidung angeschafft. Das Aufhellen mit Aufsteckblitz im Schatten oder im Gegenlicht sieht leider mit den üblichen Systemblitzen auf den Bildern  meistens – meiner Meinung nach – auch genau danach aus.

Der Mini mit einer Silberbespannung erscheint mir immer noch als adäquate Alternative, auch wenn man an Flexibilität gegenüber einem Blitz verliert. Mittlerweile bin ich bei meinem zweiten Sun-Bouncer angelangt, der mit 130 x 190cm schon eine Fläche mitbringt, die bequem auch Ganzkörper-Portraits ausleuchtet/reflektiert. Das nächste Ziel lag nahe: ein komplettes Shooting nur mit den Bouncern. Gesagt, getan – also hier ein kurzer Erfahrungsbericht.

Sun-Bounce: Dein Freund die Sonne

Diese Überschrift könnte ich fortsetzen mit „Dein Fein der Wind“. Der Sun-Bounce Pro ist bei mittleren Wind nicht mehr wirklich angenehm auf einem Stativ zu handhaben. Die Angriffsfläche ist einfach zu groß und so tief lässt sich ein Stativ nicht eingraben oder sinnvoll beschweren. Daher musste als Kompromiss der kleinere Sunbounce Sun-Bouncer Mini Zebra gold/silber (Affiliate Link) ran.

Die Zebra-Bespannung bezeichnet eine Oberfläche mit einem gleichmäßigen Muster aus goldenen und silbernen Streifen. Hierdurch vereinen sich die Vorteile eines silbernen Bouncers mit einer recht kontrastreichen und starken Reflektorwirkung, mit den Eigenschaften eines goldenen Bouncers: sehr glamouröser Look mit einer Erhöhung der Farbtemperatur. Bei der Sunbounce Bespannung beträgt dieses bis zu 400 Kelvin. Die Zebra-Bespannung drängte sich also förmlich auf.

Trotz des rechteckigen Formats mag ich die Form der Augenreflexe sehr, insbesondere wenn man den Sun-Bounce im „Hochformat“ nutzt. Der entstehende Reflex kommt dem eines Striplights recht nahe.

Die verhältnismäßig keine Fläche des Mini ergibt bei Körper-Portraits  eines Fokus-Spot mit weich verlaufendem Helligkeitsverlust. Das ist z.B. recht gut im dritten Bild zu sehen.

Ständige Wechsel der Lichtverhältnisse durch Wolken sind beim „Bouncen“ wirklich herausfordernd. zudem kann man sich auf die Belichtungswaage der Kamera wirklich nur in der Spot-Messung verlassen.

Für das nächste Mal würde ich mich über weniger Wind und Wolken freuen – das ist leider nicht steuerbar bei der Frischluftfotografie.

Mehr Bilder aus diesem Shooting sind hier zu finden.

Nikon D4

Nikon D4, Df, D610, D800 – und ewig lockt das FX-Format

Der Nachteile bin ich mir ebenso bewusst, wie der Vorteile des Vollformats (diesen Begriff finde ich als Beschreibung für die 35mm Kleinbild DSLR nach wie vor albern). Das ein größerer Sensor überhaupt Nachteile hat, ist vielen – vor allem Einsteigern – gar nicht bewusst. Spätestens ab dieser Sensorgröße ist man beispielsweise in der Landschaftsfotografie ernsthaft gezwungen, sich mit Dingen wie der hyperfokalen Distanz auseinander zu setzen. Auf der anderen Seite ist man gerade als Umsteiger von „kleineren Formaten“ völlig aus den Socken, was bei Blende 2.8 und 85mm an Freistellungspotential hinterher rausfällt. Und dieses Spiel geht beim Rauschverhalten und selbst auf den ersten Blick eher banal anmutende Dinge wie dem Sucher weiter.

Am vergangenen Samstag hatte ich erstmals die Chance, das komplette FX-Sortiment einschließlich einiger Objektive aus dem Hause Nikon in die Hand zu nehmen und mich ein paar Stunden damit zu beschäftigen. Das Grinsen bekomme ich immer noch nicht aus dem Gesicht, angesichts der Ergebnisse, die mir insbesondere aus der Nikon D4 in den Schoß gefallen sind. Auch wenn darin der gleiche Sensor wie in der Df steckt, so hat es mir doch insbesondere das Handling der D4 sehr angetan: wunderbar intuitiv zu bedienen – auch gerade wegen dem großen Gehäuse.

Auf Platz 2 meiner internen Liste landet die D800. Ich habe eine geschlagene halbe Stunde benötigt, bevor ich mit dem AF-S 85mm 1:1.4G eine Setup gefunden habe, was mir auch bei Blende f/2 (die 1.4 habe ich erst gar nicht ausprobiert) Bilder mit einem von mir gewünschten Schärfeverlauf ermöglicht hat. Als dieser Punkt erreicht war, fühlte ich mich aber wie zuhause  :-)

Der Df und D610 konnte ich Bilder entlocken, aber beide Gehäuse liegen mir irgendwie nicht in ihrer Handhabung. Die Griffigkeit beider Kameras passt einfach nicht zu meinem gewohnten Kameragriff. Aber gut möglich, dass es sich mit dem zusätzlichen Batteriegriff anders verhält; so geht es mir mit meiner eigenen D7000. Da ist der Batteriegriff Dauergast an der Kamera.

Das Resultat der Aktion ist nun, das ich ziemlich angefixt bin. Das Projekt Kompakte ist auf Eis gelegt und ich bin mir ziemlich sicher: die D800 und meiner einer werden sich gut verstehen.

Sophie C. X. L.

Mehr … Fotografie

Die Winterpause erkläre ich an dieser Stelle für beendet. Allerdings wird die Geschichte anders weitergehen, als ich es mir im letzten Jahr ausgemalt hatte. Ich war mir aufgrund der recht dünnen Resonanz in den letzten Monaten nicht ganz sicher, wie es hier im Blog weitergehen soll. Das Interesse und die Kommentare ebbten spürbar ab und ich möchte einfach kein Blog führen, nur um bei Google möglichst weit oben in den Serps zu stehen und mir mit den Werbeeinnahmen eine goldene Nase zu verdienen. Das war nie das Ziel von NOPUBLICA und nach den zwei Monaten Pause bin ich mir umso mehr sicher, dass dies auch in keinem Fall erstrebenswert ist.

Die innere Auszeit – so möchte ich es einmal nennen – drängte auch meine fotografische Entwicklung in eine völlig neue Richtung. Vor Sonnenauf- bzw. kurz nach Untergang mit Fernauslöser, Stativ und zwei Filtern vor der Linse statische Motive auf eine Speicherkarte zu bannen, erfüllt mein Grundbedürfnis einfach nicht mehr so, wie es sich noch vor einigen Monaten verhalten hat.

Dinge mit Technik zu erschlagen hat noch niemanden weitergeführt. Die völlige Reduktion auf das Wesentliche allerdings auch nicht.

Zwei Festbrennweiten, ein Superweitwinkel-Zoom und zwei Sunbouncer sind ein Teil dieser Reduktion und ich fühle mich wohl damit. Das mag für die Puristen da draußen inkonsequent erscheinen, aber es ging mir nicht um die Revolution – auch wenn man es mit Hinblick auf das Sujet fast so nenne könnte.

Menschen liegen mir fotografisch mittlerweile so sehr viel näher als vorher. Vor Monaten empfand ich es eher als langweilig, aber mittlerweile ist meine innere Einstellung um 180 Grad rotiert. Einfach so … wie mit einem Fingerschnipp.

Wohin dies in einem der ersten Schritte geführt hat, ist hier zu sehen.

Wie wird es also mit dem Blog weitergehen? Ehrlicherweise muss ich für den Moment sagen, dass es mir noch nicht hundertprozentig klar ist. Die Fotografen-Portraits sind definitiv ein Themenfeld, welches ich gerne weiterführen möchte … deutlich mehr Fotografie, etwas weniger Technik. Die praxisorientierten Themen, so wie etwa Fotobücher, Prints und demnächst auch Fotoleinwände, führe ich ebenso weiter.

Der Rest ergibt sich … auf ein Neues!

Weihnachtsgruß

Frohe Weihnachten

Ich wünsche Euch ein frohes Weihnachtsfest und schöne Feiertage!

If only for a second

Diese Gelegenheit möchte ich auch gleich nutzen, um auf ein Projekt der Mimi Foundation hinzuweisen – eine belgische Organisation, deren Bedeutung mit derer der deutschen Krebshilfe vergleichbar ist.

20 Krebspatienten wurden in ein Studio eingeladen, in die Visagie gesetzt und anschließend durch einen halbdurchlässigen Spiegel fotografiert. Dabei wurden sie gebeten, ihre Augen geschlossen zu halten. Die entstandenen Bilder wurden in einem Bildband gesammelt, dessen Verkaufserlös der Mimi Foundation zugute kommt.

Das „Making of“-Video zeigt auf wunderbare und emotionale Weise die Reaktion der teilnehmenden Menschen.

Die große Weihnachtsverlosung 2013

NOPUBLICA Weihnachtsgewinnspiel 2013 – verlängert

Update: Die Verlosung wird um eine Woche verlängert. Also könnt Ihr noch bis zum 4. Advent, 20 Uhr teilnehmen.

Und da Rafflecopter offensichtlich mehr Probleme verursacht als es löst, zählt ab sofort einfach nur noch ein Kommentar unter diesem Beitrag. Mit richtigen Namen und erreichbare E-Mail Adresse nicht vergessen.

Die bestehenden „Lose“ bleiben natürlich erhalten.

Meine verehrte und geschätzte Leserschaft – es ist wieder soweit: die Weihnachtsverlosung 2013 steht an. Dank der diesjährigen Sponsoren konnte ich diverse schöne Pakete schnüren. Und mit ein wenig Glück liegt unter Eurem Weihnachtsbaum ein feiner Preis für den geneigte Fotografen bzw. die Fotografin.

Der Dank gilt Euch für zahlreiche Kommentare, Zuschriften und Hinweise.

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